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Kythira

Kythira

Kythira liegt im Gegensatz zu den anderen Ionischen Inseln an der süd-östlichen Spitze des Peleponnes, daher findet man hier nicht die grüne Vegetation, wie sie von den weiteren Inseln dieser Gruppe bekannt ist. Hier herrscht vor allem die Kargheit vor, die man eher von den weiter im Süden gelegenen Inseln kennt. Aus diesem Grund sind viele Einheimische aufs Festland gezogen und sogar bis nach Australien ausgewandert. Bekannt ist Kythira vor allem aus der Mythologie, denn hier soll die Liebesgöttin Aphrodite dem Meer entstiegen sein. Und im 16. Jahrhundert verbreiteten die Piraten hier der Sage nach Angst und Schrecken.

Im Sommer wird Kythira voll

Da Kythira am südlichen Zipfel der Peleponnes liegt, ist es vor allem bei den Athenern beliebt, die hier gerne und oft ihren Sommerurlaub verbringen. Vor allem im August, dem überwiegenden Reisemonat der Griechen, kann es sehr voll werden, auch auf den Straßen, denn alle kommen natürlich mit dem eigenen Auto. Hinzu gesellen die sich die Mietwagen der Touristen. Doch das bietet auch viele Vorteile, denn im Gegensatz zu anderen griechischen Inseln feiern hier die Griechen den Sommer. Auf diese Weise erlebt man als ausländischer Gast das pure griechische Leben mit viel Essen, Trinken und griechischen Volksweisen zu denen von Jung bis Alt die ganze Nacht getanzt wird. Den Höhepunkt des griechischen Sommers bildet zweifelsohne der 15. August, dem Tag der Maria Himmelfahrt. Dieser Tag sollte beim Kloster der “Panagia Myrtidiotissa” verbracht werden, welches der religiöse Mittelpunkt der Insel ist.

Mit dem Auto die Insel Kythira erkunden

Auf Kythira haben viele Völker in der langen Geschichte der Insel ihre Eindrücke hinterlassen. Es lohnt sich immer, nicht nur einen reinen Strandurlaub zu buchen, sondern mit einem Mietwagen oder einem Moped die Insel auf eigene Faust zu erkunden. So haben die Engländer die Brücke von Katouni aus dem Jahr 1826 als größte Steinbrücke des Balkans erbaut. Natürlich rankt auch hierum wieder eine Legende von Liebe und Leidenschaft. Wer ins Inselinnere fährt, findet die Schlucht von Tskonas. Neben einer großen Vielfalt von Pflanzen bieten sich im Inneren der Schlucht versteckte, kleine Kapellen, die in die Felsen gehauen wurden. Das Inselinnere ist auch gut zu Fuß zu durchstreifen, denn es gibt hier verschiedene, gut beschilderte Wanderwege. Einer davon führt nach Mylopotamos, dem alten malerischen Mühlendorf mit seinem 20 Meter hohen “Neraida Wasserfall” wie aus einem Märchen. Die beste Reisezeit, um auf der Insel zu wandern, sind die Monate März/April und Oktober/November, da es aufgrund der südlichen Lage im Sommer sehr heiß wird und dieser besser für Strandtage genutzt werden kann.

Kythira Infos

Fläche: 278 km²
Einwohner: 3.500
Geo Koordinaten: 36° 14′ N, 22° 59′ O

Kythira Bilder

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